TRUMPF und der Laser
1916
In seiner Veröffentlichung zur Quantentheorie der Strahlung führt Albert Einstein führt die stimulierte Emission ein. Es ist der grundlegende physikalische Effekt des Lasers.
1923
Christian Trumpf kauft mit zwei Partnern die mechanische Werkstatt der Julius Geiger GmbH in Stuttgart. Das erste Logo verweist auf das Produkt des Unternehmens, biegsame Wellen.
1957
TRUMPF patentiert die Koordinatenführung von Blechen: Ausgangspunkt für die NCSteuerung, mit der später die Lasermaschinen arbeiten.
1960
In den USA erzeugt Theodore Maiman das erste Laserlicht.
Im gleichen Jahr nennt eine Fachzeitschrift TRUMPF den "Nibbelkönig" im wachsenden Markt der flexiblen Blechbearbeitung.
1964
Die Firma Haas und das Frankfurter Battelle-Institut untersuchen Anwendungen für den Laser bei der Herstellung von Uhrfedern.
1970
Haas holt die Laserentwicklung ins eigene Haus. Das Unternehmen baut seinen ersten Festkörperlaser.
1978
Von einer Informationsreise durch die USA kehrt der neue Vorsitzende der Geschäftsführung von TRUMPF Berthold Leibinger mit einem besonderen Gepäckstück zurück: einem 1kW-CO₂-Laser.
1979
TRUMPF stellt die erste kombinierte Stanz-Lasermaschine vor. Als Strahlquellen dienen CO₂-Laser mit 500 und 700 Watt Leistung aus den USA.
1985
TRUMPF baut eigene 1kW-CO2-Laser.
Haas Strahltechnik entwickelt und präsentiert das erste Laserlichtkabel für den industriellen Einsatz. Seine gelbe Farbe ist bis heute die Norm geblieben.
1986
Der Geschäftsbereich Haas Strahltechnik wird in das eigenständige Unternehmen HAAS-LASER GmbH + Co. KG umgewandelt.
1989
TRUMPF präsentiert den gefalteten Hochleistungs-CO2-Laser: den bis heute meistverkauften Multikilowatt-Laser.
1991
Auf der Fachmesse LASER stellt HAAS-LASER die Studie für den ersten industrietauglichen Multikilowatt-Dauerstrich-Festkörperlaser vor.
1992
TRUMPF wird Gesellschafter bei HAAS-LASER.
1999
Der Scheibenlaser vervielfacht das Leistungspotenzial diodengepumpter Festkörperlaser: Auf der LASER stellt TRUMPF das erste Laborgerät vor.
